Retro Mops


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Zur Geschichte des Retromops


Aus dem Wunsch den Mops wieder von rassetypischen Schwierigkeiten zu befreien und ihn abermals nach seinem ursprünglichen Erscheinungsbild aus dem 19. Jahrhundert zu züchten, entwickelt sich der Retromops.

Das Zuchtziel liegt hierbei nicht in der Entwicklung einer neuen Hunderasse, sondern schlicht und einfach im Hervorbringen eines gesunden Mopses. Um dieses Zuchtziel zu erreichen, begann man mit dem Einkreuzen von Fremdanteilen.

Retromops

Beim Retromops ist der Fang wieder deutlich sichtbarer und führt somit zu weniger Atemproblemen.
Foto (c) Anka Friedrich

Zunächst kreuzte man einen Parson Russell Terrier ein, den man in den Folgegenerationen dann zu Gunsten des Mopsanteils wieder auskreuzte.

Dies wurde ermöglicht, durch die Anerkennung verschiedener Mopsformen, wie z.B. des altdeutschen Mops, des Retromops mit einem Anteil von bis zu 25 Prozent Terrier, oder des Retromops mit einem Anteil von bis zu 25 Prozent Pinscher. Vom Züchterkreis des Retromops wurde der Phänotyp (was ist das?) dahingehend beschränkt, dass dieser keine quälenden Zuchtmerkmale aufweisen darf.

Das Wesen des Retromops und der Jagtrieb

Ein Retromops sollte einen freundlichen Gesamteindruck machen und das Wesen eines kleinen, fröhlichen, aber durchaus intelligenten Begleithundes aufweisen. Hinzu kommen Merkmale wie ein kaum ausgeprägter Jagdtrieb sowie ein, durch gute Erziehung und gezieltes Training, durchaus regulierbares Temperament.

Alles in Allem erweist sich ein gesunder Retromops als Allrounder, der sowohl für das Stadt- als auch das Landleben und darüber hinaus auch für Familien mit Kindern bestens geeignet ist.

Daten, Fakten & Besonderheiten

Meist erreicht ein Retromops ein Gewicht von 8 bis 12 Kilogramm und eine Schulterhöhe zwischen 32 und 38 Zentimetern.

Er zeichnet sich aus, durch einen geraden, nicht allzu kurzen Rücken und einen etwas tieferen kräftigen Brustkorb mit einer aufgezogenen Bauchlinie. Hinzu kommen kräftige Läufe, die meist mit schwarzen Nägeln markiert sind.

Der Kopf der Tiere ist gekennzeichnet durch eine stumpfe, meist quadratisch anmutende Schnauze, wobei diese keinesfalls eingedrückt wirken darf.

Die Nasenfalte sollte möglichst klein sein, der Nasenrücken relativ gerade und was sehr wichtig ist, mit deutlich offenen Nasenlöchern im Nasenschwamm markiert.

Die Stirnfalten des Retromops sind meist etwas dunkler schattiert. Die im Schädel eingebetteten rundlichen bis ovalen Augen können in verschiedenen Brauntönen, d.h. von bernsteinfarben bis dunkelbraun, realisiert sein und dürfen keine Form des Exophthalmus aufweisen.

Der Retromops hat relativ kleine, nach vorne fallende Knopf- oder Rosenohren und einen nicht allzu kurzen Hals.
Ein besonderes Kennzeichen des Retromops ist seine möglichst doppelt geringelte Rute.

Sein Fell ist meist kurz, glänzend und glatt. Bei der Rasse des Retromops gilt eine übermäßige Faltenbildung als unerwünscht, entsprechend sollte das Bindegewebe nicht zu lose sein.
In der Regel weisen Retromöpse eine Fellfarbe in Beigetönen oder aber in Silbergrau auf, wobei die Ohren, Maske, die Nägel sowie der Aalstrich dieses durch eine möglichst dunkle Farbgebung kontrastieren. Daneben gibt es aber auch Tiere mit schwarzem oder geschecktem oder aber gestromtem Fell.

Der Züchterkreis Retromops (ZKR)

Seit dem Jahr 2006 arbeitet der Spezialverbund für die Zucht es Retromops.

Ziel ist es, einen kleinen Begleithund zu züchten, wobei dessen Gesundheit und Wohlbefinden ganz klar im Vordergrund stehen.

Beides möchte man durch die strikte Einhaltung der verbindlich festgelegten Zuchtsatuten erreichen, in welchen unter anderem dafür eingetreten wird, dass die Retromöpse durch das gezielte Einkreuzen klar definierter Fremdrassen kein belastendes Atemnotsyndrom mehr aufweisen.

Wer einen nach den Original Statuten des ZKR gezogenen Retro-Mops sucht. sollte auf das Züchteremblem des ZKR achten.

Auch die Ergebnisse aus einer Dissertation an der Ludwigs-Maximilians-Universität München aus dem Jahr 2012 sind sehr vielversprechend.

Aus selbiger Studie geht hervor, dass der Retromops im Vergleich zum Mops eine gesündere Kopfform aufweist und bei dieser Rasse signifikant weniger Atemgeräusche als bei einem “normalen” Mops auftreten. 

Dies wurde in Rahmen eines Belastungstests herausgefunden. In der Dissertation kommt man letztlich zu dem Schluss, dass das typische Merkmal von Retromöpsen einfach “etwas mehr Schnauze” zu haben, ein erster dafür aber umso wichtigerer Schritt zurück, zu weitaus gesünderen Hunden ist.

Für weitere Informationen empfehle ich die Seite des Züchterkreises für den Retromops.

Einige Mitglieder des ZKR

http://www.retro-mops.de/

http://retro-mops-johannisberg.de/

http://retromopszucht-heavenly.repage.de/

http://www.retromops-brandenburg.de/

http://www.retromops-germanika.de/

http://retro-mops-johannisberg.de/

Fehlt hier noch ein Züchter? Gerne nehme ich Sie auf! Bitte schreiben Sie mir über meine Kontaktseite!

IG-Mops

Neben dem ZKR besteht ein weiterer Zusammenschluss engagierter Züchterinnen und Züchter, die IG Mops, die sich ebenfalls die Zucht schöner und vor allem gesunder Retro-Möpse zum Ziel gesetzt hat

Hierzu bietet die IG Mops (www.ig-mops.de) eine gute Anlaufstelle. IG Mops steht für Interessengemeinschaft zur Verbesserung der Lebensqualität des Mopses.

Einige Mitglieder der IG-Mops (Züchter und private Homepages zum Thema):

http://retro-mops.com/

http://www.sukimops.de/

http://www.retro-mops-caras.de/

http://mopstoni.neuwuehren.de/

http://www.retromopszucht.ch

Fehlt hier noch ein Züchter? Gerne nehme ich Sie auf! Bitte schreiben Sie mir über meine Kontaktseite!

Zudem gibt es auch noch den “Mops – Altdeutsche Zuchtrichtung”.

http://mops-wassonst.de/

 

Es kommt gar nicht darauf an, welchem Verein oder welcher Zuchtgemeinschaft ein Züchter angehört. Alleine wichtig und entscheidend sind Seriosität und Verantwortungsbewusstsein des einzelnen Züchters. Und das wiederum zu überprüfen und abzuklären liegt in der Verantwortung des Welpeninteressenten.

Ich bitte Sie, wenn Sie sich für einen Retro-Mops interessieren die oben genannten Webseiten zu besuchen und sich ein eigenes Bild vom Retro-Mops zu machen!