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Die Erziehung des Mops beginnt so früh wie möglich


Wenn Du einen Mops-Welpen in Dein Haus aufnimmst, wird dieser etwa 12 Wochen alt sein. Manchmal wird der Welpe auch etwas älter sein und selten jünger. Dies hat, nebenbei bemerkt, im Wesentlichen damit zu tun, dass bis zur 12. Lebenswoche eine Entwurmung in sehr kurzen Zeitabständen erfolgen muss.

Die meisten Mops-Züchter achten gerne persönlich darauf, dass diese wichtige Prozedur korrekt durchgeführt wird. Außerdem wird das Muttertier aufgrund der scharfen Welpen-Zähne schon etwas früher endgültig Milch verweigert haben, sodass der kleine Mops bereits auf seine Welpen-Nahrung eingestellt ist.

Nach einem Jahr ist der Mops schon ein Halbstarker

Mops Erziehung
Die Mops Erziehung beginnt schon im Welpenalter.

Die Erziehung betreffend ist ein Alter von 12 Wochen durchaus schon etwas spät, mit einem Training zu beginnen. Oft werden fälschlicherweise Hundejahre mit dem Faktor sieben auf Menschenjahre umgerechnet.

Tatsächlich jedoch entwickelt sich ein Hund am Anfang seines Lebens um einiges schneller. Das erste Jahr des Mops-Welpen entspricht hier etwa 12 bis 14 Menschenjahren. Nach 12 Wochen ist der Mops-Welpe bereits im soliden Vorschulalter oder sogar etwas darüber.

Höchste Zeit also, um sich auf einige Grundregeln zu einigen. Um so mehr, da sich die folgenden Wochen und Monate prägend auf das ganze Leben des Mops auswirken werden.

Der Mops will auch stubenrein werden

Hier steht freilich mit an erster Stelle, dass der kleine Mops nun rasch stubenrein werden soll. Du darfst getrost davon ausgehen, dass dies auch im Sinne des Mops ist.

Auch der Hund zieht es vor, sein Geschäft an einen dafür geeigneten Ort zu verrichten. Allerdings kennt er diesen Ort noch nicht und ist daher auf Deine Hilfe angewiesen.

Wie wird mein Mops stubenrein?
Wie wird mein Mops Stubenrein?

Um dem heranwachsenden Hund diese wichtige Hilfestellung zu leisten, gilt, wie in der gesamten Erziehung, die Grundregel: Geduld beweisen und die Ruhe bewahren.

Es kann nicht gesagt werden, nach wie vielen Tagen oder Wochen der Mops stubenrein sein wird. Manche haben den Bogen ganz schnell raus, bei anderen dauert es eben etwas länger.

Der Züchter wir hier übrigens schon einige Vorarbeit geleistet haben. Sollte jedoch einmal im neuen Heim doch etwas schief gehen, und ein Häufchen oder eine Pfütze im Wohnbereich gefunden werden, ist dies kein Anlass zur Strafe.

Auf wirklich gar keinen Fall darf die empfindliche Nase des Mops in das Ergebnis seines Bedürfnisses gedrückt werden. Der Hund versteht nicht, was Sie damit meinen, aber sein Geruchssinn kann ein Leben lang beschädigt werden.


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Buch Welpen Erziehung
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8 Wochen Trainingsplan für die ersten Wochen. Danach gibt es Junghund Aufgaben für die Monate 5-12

Ein tolles Buch für das erste Jahr zusammen. In dem Buch findet man wirklich viele hilfreiche und nahezu in jeder Lage anwendbare Tipps und Tricks. Gerade für Hundeanfänger ist dieses Buch zu empfehlen.

Das Buch gliedert sich in Allgemeine Tipps, einen 8-Wochen-Trainingsplan für Welpen und Trainingseinheiten für Junghunde.

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Welpensprache verstehen lernen.
Welpensprache verstehen lernen.

Für jede Woche gibt es ca. 8 Aufgaben, wobei es sich um neue Aufgaben (z.B. Übung „Platz“ lernen) oder aber Vertiefungsaufgaben (z.B. Übung „Sitz“ vertiefen) handelt.

Natürlich schafft man nicht immer alle Aufgaben innerhalb einer Woche zu lernen, dann kann man ja einfach so lange in dieser Woche verweilen, bis man „fertig“ ist.

Themen:

  • Allgemeine Tipps
  • Training für die ersten acht Wochen
  • Körpersprache der Welpen
  • Junghund Training ab 5 Monaten
  • Welche Probleme können auftreten + Tipps
  • Notizbuchmöglichkeit zur Lernkontrolle + Dokumentation der Fortschritte

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Alle wichtigen Kommandos und gewünschte Verhaltensweisen werden erklärt, trainiert und dokumentiert.

Jede Übung wird Schritt für Schritt erklärt.
Jede Übung wird Schritt für Schritt erklärt.

Unter anderem: Stubenreinheit, Kommen auf Ruf und Pfiff, Sitz, Schau, An- und Ableinen, Platz, Verhalten im Café, Anspringen vermeiden, Bei Fuß, Bleib, Zerren an der Leine abstellen, Warten beim Aussteigen aus dem Auto, usw.

Ganz hinten im Buch ist auch ein Plan welcher als Vorlage für seine eigenen Notizen dienen kann.

Kurz gefasst im Buch steht alles drin was man im ersten Jahr für die Erziehung des Welpen wissen muss.

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Regelmäßigkeit und Konsequenz führen zum Ziel

Wie bei vielen anderen Dingen in der Hundeerziehung sind auch beim Stubenrein werden Regelmäßigkeit und Konsequenz sehr wichtig.

Suchst Du nach einer Mops Beschäftigung? Hier gibt es Tipps wie Du Deinen Mops beschäftigen kannst!

Um zu verstehen, welches der richtige Ort ist, um seine Notdurft zu verrichten, muss der junge Mops Gelegenheit haben, diesen kennenzulernen und sich auf ihn einzustellen.

Mops stubenrein bekommen.
Fragen Sie sich auch wie sie den Mops stubenrein bekommen?

Daher wird der Welpe in einem Abstand von etwa zwei Stunden ins Freie an einen Ort, der sich für das Geschäft eignet, geführt. Hier wird dem Mops großzügig Zeit gegeben, alles zu beschnuppern und das Terrain zu sondieren, bis er die Entscheidung trifft, dass diese Stelle für ein paar Tröpfchen oder mehr würdig ist.

Freilich erfolgt dieser Gang auch vielleicht zehn Minuten nach jeder Mahlzeit sowie nach jedem Aufwachen, vor der Nachtruhe und wann immer der Mops andeutet, dass da etwas hinaus möchte.

Zeichen für dieses Bedürfnis ist ein deutliches Schnüffeln am Boden oder das Übergehen in die entsprechende Körperhaltung. Hier jedoch bitte keine Hektik! Geh in diesem Falle ruhig und gelassen auf den Hund zu, nimm ihn und bring in an sein Örtchen.

Sollte es einmal doch zu spät gewesen sein, gilt wiederum, nicht böse zu werden. Es ist hier aber wichtig, den Ort der Schande gründlich zu säubern und mit kräftig riechenden Reinigungsmitteln zu behandeln, damit der Mops sich diese Plätze nicht als Hundeklo einprägt.

So lernt der Mops seinen Namen

Mops Erziehung Konsequenz und Disziplin
Bei der Mops Erziehung ist Konsequenz sehr wichtig!

Ebenso wichtig wie das Stubenrein werden ist das Erlernen des eigenen Namens. Vergegenwärtige Dir dabei bitte, dass die Nennung dieses Namens mit positiven Assoziationen verbunden sein muss, wenn gewünscht wird, dass der Mops darauf reagiert.

Um dies zu trainieren, halte immer einige Leckerlis (möglicherweise in der Hosentasche) bereit.

Wenn Du den Mops beim Namen rufst, mache dies übrigens niemals zu laut. Der Mops hört besser als Du und wird nach der Hundelogik lediglich verstehen, dass er nur im Falle des Brüllens gemeint ist.

Reagiert der Hund aber wie gewünscht, gibt es ein sehr ausführliches Lob und, klar, eine Belohnung.

Hunde haben ein konservatives Wertesystem

Geduld, Ruhe, Gelassenheit und der Verzicht auf laute oder böse Reaktionen sind nicht alles in der Hundeerziehung.

Selbstverständlich geht es auch darum, dem Mops Grenzen aufzuzeigen. In diesem Punkt ist das Wesen des Hundes auf eher konservative Werte wie Disziplin, Gehorsam, Dominanz und Konsequenz ausgerichtet.

Wenn Du diese Werte repräsentierst, selbstverständlich ohne sie zur Unterdrückung zu missbrauchen, wird der Hund die von Dir aufgezeigten Grenzen respektieren, insofern er sie versteht und verinnerlicht hat.

Mancher Mops neigt dazu Grenzen nach eigenen Regeln zu setzen

Oft wird gerade dem Mops anheimgestellt, dem Aufzeigen von Grenzen eher Vorschlagscharakter beizumessen und sich einen großen Ermessensspielraum zu gewähren.

Es ist schon richtig, dass der Mops als intelligenter und aufgeweckter Geist seinen eigenen Kopf hat. Eine konsequente Erziehung allerdings wird auch einen Mops die Bedeutung von Grenzen erkennen lassen.

Konsequenz heißt hier im Wesentlichen, dass Grenzen immer gültig sind und immer durchgesetzt werden – ohne Ausnahme!

Das Befolgen von Grenzen wird gelobt. Sollte ein Mops im Training versuchen, seinen eigenen Machtbereich zu erweitern, wird das Spiel sofort abgebrochen und der Hund ignoriert.

Dazu ist es natürlich notwendig, den Mops zu verstehen. Die Hundelogik entspricht nicht der Menschenlogik. Hier ist es eine sehr sinnvolle Unterstützung, die fachmännische Hilfe von Hundeschulen in Anspruch zu nehmen, in denen zusätzlich ein Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten stattfindet.

Mit „Sitz“ und „Platz“ fängt es an

Ein Hundelehrer ist auch bestens dazu ausgebildet, Dich zu unterstützen, die notwendigen Kommandos anzuwenden. Das Grundkommando „Sitz“ kannst Du dabei schon vor einem Besuch der Hundeschule eintrainieren.

Hundeerziehung Mops Sitz
Sitz gehört zu den ersten wichtigen Kommandos bei der Mops Erziehung.

Hierzu halte wiederum einige Schmankerls in der Hosentasche bereit. Rufe den Hund. Seinen Namen hat er inzwischen gelernt und weiß, dass nun eine Chance auf eine Leckerei besteht.

Wenn der Hund vor Dir steht, zeige ihm das Schmankerl und halte es ihm so über den Kopf, dass er diesen heben muss, um das begehrenswerte Stück nicht aus den Augen zu verlieren. Fängt er an zu springen, verschwindet das Leckerli unmissverständlich und das Spiel beginnt von Neuem.

Irgendwann wird der Hund beim Heben des Kopfes notwendig eine Sitzhaltung einnehmen. In diesem Moment fällt das Kommando „Sitz“ zusammen mit überschwänglichem Lob und dem Schmankerl.

Sitzt das Kommando „Sitz“, kann es mit „Platz“ erweitert werden. Nun wird das Leckerli dem sitzenden Mops vor die Nase gehalten und langsam gen Boden gezogen bis der Hund sich hinlegt. Wieder wird dies mit dem Kommando „Platz“, sehr viel Lob und der Leckerei quittiert.

Die Geheimnisse der guten Mops Erziehung

Ein sehr hilfreiches Buch zur Mops-Erziehung. Viele tolle Bilder erklären worum es bei der Mops Erziehung geht. Man kann das Buch auch immer wieder als Nachschlagebuch verwenden. Selten ist die Kombination, dass ein Hunde-Erziehungsbuch genau auf eine Hunderasse abgestimmt ist.

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Beim Training von Kommandos ist viel Geduld und Übung notwendig

Mops Erziehung Geduld
Geduld ist bei der Erziehung des Mops gefragt.

Im nächsten Schritt werden die Kommandos „Bleib“ und „Nein“ trainiert. Dazu wird dem Mops das Kommando „Sitz“ gegeben. Nun entfernst Du Dich langsam vom Hund, während Du das Kommando „Bleib“ gibst.

Natürlich will er Dir zunächst folgen, aber schon bei den ersten Muskelkontraktionen gibst Du das Kommando „Nein“. Steht der Hund dennoch auf, gehe wieder auf ihn zu und das Training beginnt von Neuem. Diese Kommandos brauchen schon erheblich viel mehr Geduld und Übung als „Sitz“ und „Platz“. Genauso wie die Kommandos „Hier“, bei dem der Mops aus jeder Situation heraus zuverlässig zu Dir kommen soll, und „Aus“, was in jedem Fall ein Ablassen von allem, was auch immer in der Schnauze des Hundes ist, bewirken muss.

Geeignetes Lernumfeld mit Möglichkeiten zur Praxissimulation

Die Trainings dieser Kommandos erfordern darüber hinaus ein Lernumfeld, das einerseits das geduldige Üben ermöglicht und in dem andererseits eine Reihe von Situationen simuliert werden können.

Dies gilt auch für das Führen des Mops an der Leine, wozu der Parkour einer Hundeschule bestens geeignet ist. Schwieriger eintrainierbar als vermutet ist das Kommando „Steh“.

Hier geht es darum, dass der Mops bewegungslos quasi ein Standbild in vorteilhafter Position von sich abgeben soll.

Dies ist bei Ausstellungen eine Notwendigkeit. Hierzu wird der stehende Hund in die richtige Haltung gebracht, indem Du Deine Hand unter den Bauch des Mops leicht andrückst, das Kommando „Steh“ gibst und ihn mit der anderen Hand streichelst.

Beherrscht Dein Mops alle diese Kommandos, wird er nicht nur zum angenehmen Familienmitglied, sondern hat auch die Chance, bei Wettbewerben das begehrte „vorzüglich“ einzuheimsen.

Tipp: Hunde Clicker-Box

Hunde Clicker BoxDie Mops-Erziehung wird mit einem Klicker wesentlich einfacher. Mit dieser Art Knackfrosch bist Du blitzschnell in der Lage Deinem Mops ein Feedback zu geben.

Dank der 36 in sich geschlossenen Übungseinheiten auf Trainingskarten kannst Du immer und überall mit Deinem Mops clickern. Das macht nicht nur Spaß, sondern fordert gleichzeitig Körper und Geist des Hundes.

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Was ist in der Box?

Clicker: Dank dem beigelegten extra leicht zu bedienenden Clicker, steht dem sofortigen Training nichts im Weg.

Begleitbuch: Hier werden die wichtigsten Grundlagen erklärt und die häufigsten Fragen zum Clickertraining erklärt.

36 Trainingskarten: Ob Clicker-Basics (5 grüne Karten), Grunderziehung (14 gelbe Karten) oder Tricks (17 blaue Karten): auf jeder Karte eine neue Übung – Schritt für Schritt erklärt.

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Clicker Box mit Handbuch, Trainingskarten, Clicker und praktischer Box. Mehr Infos dazu auf Amazon

Die Hunde-Clickerbox ist für Einsteiger ein tolles Gesamtpaket, mit dem man den leichten Einstieg ins Clickern findet.

Clickern ist durchaus auch für ältere Hunde geeignet und macht Tier und Halter Spaß, wenn man die Fortschritte so gut beobachten kann. Die Konditionierung auf den Clicker geht relativ schnell und darauf kann gut aufgebaut werden.

Die enthaltenen Karten sind robust und in einem handlichen Format. Der mitgelieferte Clicker ist für den Anfang in Ordnung – später empfehle ich den mitgelieferten Klicker durch einen Klicker mit Armband zu ersetzen.

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Leinenaggression beim Mops

Wenn Dein Mops an der Leine den Halbstarken gibt, magst Du dafür vielleicht ein paar belustigte Blicke ernten. Dennoch ist ein ein ernsthaftes Problem, das die täglichen Gassigänge extrem belasten kann. Zwar ist der Mops mit seinen rund 8 kg immer noch gut zu handhaben, selbst wenn er zieht und kläfft, aber angenehm ist dies nicht. Auch der Biss eines Mops tut weh und er kann natürlich andere Hunde damit verletzen. Auch Dein Mops könnte im Gerangel ernsthaft verwundet werden. Besonders dann, wenn er sich mit wesentlich größeren Artgenossen anlegt.

Welche Ursachen gibt es für Leinenaggression?

  • Frustration: Eigentlich möchte Dein Mops sein Gegenüber gern in Augenschein nehmen, aber die Leine hindert ihn daran. Ist sie sogar so kurz, dass eine normale Kommunikation nicht möglich ist, führt dies zu Unsicherheit und Frust.
  • Revierverhalten: Ein anderer Hund im Revier? Nein, das geht nicht! Gut möglich, dass der Mops in der Nähe des eigenen Zuhauses aggressiv auf „Eindringlinge“ reagiert, aber in unbekannten Gegenden freundlich und aufgeschlossen ist.
  • Erzfeind: Es gibt durchaus Hunde, die verstehen sich mit allen Vierbeinern, nur dem einen eben nicht. Warum dies so ist, lässt sich nur vermuten. Vielleicht gab es mal einen Vorfall zwischen den beiden?
  • Schlechte Erfahrungen: Womit wir beim nächsten Punkt wären. Hat ein Hund schlechte Erfahrungen mit anderen Artgenossen gemacht, kann ihn das nachhaltig beeinflussen. Gut möglich, dass Dein Mops dabei nur auf einen bestimmten Typ Hund reagiert. Wurde er z.B. von einem großen dunklen Hund angegriffen, meidet er solche Vierbeiner womöglich später.
  • Sozialisation vernachlässigt: Hunde, die wenig oder sogar gar keinen Kontakt zu Artgenossen haben/hatten, sind später oft nicht richtig in der Lage, mit anderen Vierbeinern zu kommunizieren oder können mit ihnen schlichtweg wenig anfangen.
  • Rangordnung im eigenen Rudel: Spielt der Mops den Boss, so glaubt er vielleicht eine Situation regeln zu müssen und traut Dir die Aufgabe einfach nicht zu. Vielleicht benimmt sich der Mops aber auch bei Herrchen, beim Sohnemann aber nicht? Die Zweibeiner sollten in der Rangfolge alle über dem Mops stehen. Sieht der Mops das anders, gibt es oftmals ein Problem. Natürlich kann auch Beschützerinstinkt der Auslöser für das rüpelhafte Benehmen an der Leine sein.

Tipps, damit Spaziergänge wieder entspannt verlaufen

  1. Verwende ein Geschirr und eine Leine mit einem Radius von rund 3 Metern. Ein Geschirr engt den Hund nicht ein und würgt ihn auch nicht, wenn er mal an der Leine zieht. Mehr Bewegungsfreiheit bedeutet zudem auch bessere Kommunikationsmöglichkeiten mit Artgenossen.
  2. Ab zum Tierarzt. Fühlt sich der Mops nicht wohl, so kann er zu unerwünschtem Verhalten neigen. Schmerzen sind dabei oftmals der Auslöser für Bissigkeit oder Aggression. Lasse also abklären, ob mit Deinem Hund alles in Ordnung ist.
  3. Hundebegegnungen vermeiden! Geht woanders lang, wenn Euch ein fremder Hund entgegenkommt. Mache auf dem Absatz kehrt oder biege in eine andere Straße ab. Im Park kannst Du einfach einen Bogen laufen und im Wald verlässt Du kurz den Weg. Manchmal hilft auch schon das Wechseln der Straßenseite. Oftmals haben Vierbeiner eine gewisse Individualdistanz. Solange diese nicht unterschritten wird, ist alles gut. Finde heraus, wo bei Deinem Mops die Schmerzgrenze liegt und halte diesen Abstand immer unbedingt ein.
  4. Kein Augenkontakt! Hebe den Mops hoch, nimm ihn auf die andere Seite (du gehst zwischen Deinem und dem fremden Hund) oder versteckt Euch kurz hinter einer Hecke oder dergleichen. Hauptsache, Dein Vierbeiner hat keinen Sichtkontakt zum anderen Hund. Und ohne direkten Kontakt wird er auch nicht rumpöbeln.
  5. Starte ein Ablenkungsmanöver. Übt in den eigenen 4 Wänden ein Kommando wie „Touch“ (Nase des Hundes berührt Deine Handfläche) oder auch „Schau“ (der Mops soll ununterbrochen Blickkontakt zu Dir halten). Klappt dieser Befehl zu Hause ganz gut, dann suche Plätze mit mehr und mehr Ablenkung auf. Bis Du es schließlich schaffst, den Mops mit „Touch“ an einem anderen Artgenossen vorbeizuführen. Wer sich nicht dauernd bücken möchte, kann einen Targetstick als Armverlängerung benutzen.
  6. Open Bar! Hier bekommt Dein Mops so lange Leckerlis zugesteckt, bis die Gefahr gebannt ist. Sprich: Ihr am anderen Hund vorbeigelaufen seid. Höre sofort auf zu füttern, wenn der Mops Anzeichen von Aggression zeigt., Schließlich soll das Leckerli eine positive Verknüpfung herstellen und nicht als Belohnung fürs Knurren angesehen werden.
  7. Relax! Dein Mops merkt, wenn Du angespannt oder sogar ängstlich bist. Dadurch versetzt Du auch ihn in Alarmbereichtschaft. Verknüpft er Dein nervöses Verhalten mit anderen Hunden, so ist es kein Wunder, wenn er auf diese mit Argwohn und Aggression reagiert. Entspanne Dich also und versuche so souverän wie möglich aufzutreten. Bist Du gelassen, ist es der Vierbeiner in der Regel auch.
  8. Hundeschule! Hier kann sowohl an der Sozialisation als auch an der Leinenaggression gearbeitet werden. Sicherlich wird der Trainer Euch zunächst beobachten, um die Ursache für das unerwünschte Verhalten herauszufinden. Ist das Problem erkannt, kann es meist auch schnell gebannt werden. Halte Dich an den Trainingsplan und nimm Dir die Tipps des Hundetrainers zu Herzen. So werden Eure gemeinsamen Gassirunden sicherlich bald wieder zum Highlight des Tages.

 

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare

  1. Fröhlich

    Mein Vorheriger Mops begrüßte mich immer als wäre ich Jahre weggewesen ,mich fragte mal einer wie lange mein Dalmatiner allein bleiben Kann ,sagte davorn ist einer ,der ist ja aus Porzellan ,der Hund ist ein Gesellschaftstier ,wenn schaff ihm noch ein anderes an ,bei unserem einem war immer ein Igel in der Hütte ,ich wunder mich immer , der trug ihn in die Hütte

    1. Mops.de

      Hallo Fröhlich!

      Was ist besser als ein Hund? Zwei Hunde! Und dies gilt auch für den Mops. Zwei machen auch nicht viel mehr Arbeit als einer 😉

      Gesellschaft ist tatsächlich ein Muss für so ein Rudeltier. Und wenn kein anderer Vierbeiner da ist, dann zumindest der Mensch. Stundenlanges Alleinelassen ist sicherlich nicht schön.

      Lustig, dass immer ein Igel mit in der Hütte war. Was für eine außergewöhnliche Freundschaft.

      Liebe Grüße,
      Vanessa

  2. Fröhlich

    das schönst ist immer wenn so manche einem Belehren wollen und selbst noch nie ein Tier hatten ,ich komme seit ich kleinkind war mit Hunden in Berührung mein Vater war im SV und hat Schäferhunde gezüchtet , als die Hündin junge bekam saß ich dazwischen und sotierte die Hunde ,wenn mich jetzt mein Vater mit einem Mops sehen würde ,würde ihm es wie mir gehen als meine Tochter ein Mops -Welpen anbrachte ,solang der klein war ,war der Intersant aber als er nicht mehr klein war und nicht mehr in die Tasche passte wurde er an den Papa abgeschoben und so kam ich zum Mops und das sind inzwischen 10 Jahre ,so manche Streiten sich ja was so ein Hunde essen darf , ich hatte ein Dalmatiner eine Ridspeck und ein Schäferhund-Rottweiler und die habe ich gemeinsam mit Pansen gefütter ,jeder hat sein Passgerechtes Stück geschnitten bekommen und wurde Per Hand gefüttert und da zwischen sind die Katzen rumgelaufen ,da will mir so mancher erzählen du hast ja keine Ahnung ,dass es beiserei zwischen Hunde gibt sind am meisten die Besitzer schuld

    1. Mops.de

      Hallo nochmal Fröhlich!

      Ja ja, wenn Nicht-Hundehalter einen belehren wollen. Das sind mir auch immer die Liebsten 😉

      Wie es aussieht, haben Hunde Sie ein Leben lang begleitet. Wunderbar. Und lustig, wie Sie zum Mops gekommen sind. Eigentlich ein Zufall, aber jetzt wollen Sie es bestimmt nicht mehr anders haben wollen, oder?

      Wünsche Ihnen noch eine schöne mopsige Zeit,
      Vanessa

  3. Antje

    Hallo und guten Tag…ich habe kürzlich eine etwas ältere Mopsdame aus schlechten Verhältnissen übernommen..man sagte mir sie sei 4 aber der Tierarzt meinte 5 oder 6..genau konnte er es nicht sagen.welpen hatte sie auch schon. Die süße Fellnase scheint nicht viel zu kennen, beim gassigehn geht sie nicht wie andere Hunde zum schnüffeln auf die Wiese oder Grasnarbe.. wenn wir nach Hause kommen will sie gleich in den Keller obwohl sie langsam weiß wo unsere Wohnung ist. Sie weiß auch nicht wirklich was sie mit anderen Hunden anfangen soll und setzt sich schüchtern zwischen meine Füße.auch dauert es Ewigkeiten bis sie mal ihr geschäft gemacht hat. Wie ich sie bekommen habe war der 1. Gang zum Tierarzt da die Krallen von ihr schon fast in die Pfote reingewachsen war. Auch schleicht sie beim gassigehn hinter mir her und nicht so wie andere freudig voraus. Ich habe erfahren das sie 1x am Tag nur raus durfte. Ansonsten schläft sie nur…kennt keine Bälle oder spielen überhaupt..mich wundert nur das sie Ewigkeiten braucht um ihr Geschäft zu machen..könnte das der Grund sein? Sie kommt bei uns 3-4x raus und bei schönem Wetter sind wir den ganzen Tag im garten….auch hat sie von meiner Freundin eine einjährige Mopsdame kennengelernt…und sie laufen ..oder schlafen…sitzen ..im garten immer zusammen…die einjährige will auch mit ihr spielen aber dann kommt meine wieder zu mir und setzt sich zwischen meine Füße. Was könnte der süßen fellnase wiederfahren sein das sie an nix wirklich Freude hat? Infos bekomme ich keine mehr. Wie kann ich sie wieder so hinbekommen das sie auch mal mit anderen Hunden spielt?

    1. Mops.de

      Hallo Antje!

      Wo genau hast Du Deinen Mops denn her? Klingt ja gar nicht gut, was ihr da scheinbar widerfahren ist. Vielleicht war sie dort eine Gebärmaschine? Vermehrer oder illegale Hundehändler halten die Vierbeiner unter sehr schlechten Bedingungen. Oft in abgelegenen Zwingern oder Kellern. Gut möglich, dass sie darum immer in den Keller will, wenn Ihr gemeinsam nach Hause kommt. Außerdem haben solche Hunde nur sehr wenig Sozialkontakte. Sie werden gefüttert, sehen vielleicht mal den Deckrüden oder eben die eigenen Welpen. Das wars. Wie soll die Hundedame da lernen, wie man mit anderen Artgenossen richtig umgeht?
      Toll aber, dass sie eine Hundefreundin gefunden hat. Auch wenn sie noch nicht so recht weiß, wie sie mit dieser spielen soll. Vielleicht kommt das ja noch 🙂 Du scheinst ihr viel Sicherheit zu geben, da sie immer zu Dir kommt. Auch in Situationen, die sie als seltsam oder unangenehm empfindet. Das ist doch super!
      Es kann sein, dass sie nur einmal ihr Geschäft pro Tag macht. Dies muss nicht zwangsläufig mit der früheren Haltung zusammenhängen. Es kommt auch darauf an, wie oft Du sie fütterst. Meine Hunde machen 1-2 mal pro Tag ihr großes Geschäft und werden zweimal gefüttert. Wenn sie aber immer nur ein Häufchen pro Tag macht ist dies wirklich seltsam. Vielleicht das nächste Mal den Tierarzt darauf ansprechen.
      Ich denke, Du musst der Mopsdame einfach Zeit geben. Ich weiß nicht, wie lange sie schon bei Dir ist, aber sei geduldig. Ermögliche ihr viele Sozialkontakte oder schaut mal gemeinsam in einer Hundeschule vorbei. Das wird schon.
      Viel Erfolg, viel Spaß und halte uns auf dem Laufenden.
      Wir freuen uns von Dir zu hören,
      Vanessa

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